General Huba ist kein Stratege. Er ist nicht einmal ein Anführer im klassischen Sinn. Er ist verkörperte Gewalt – stumpf, laut, selbstsicher. Ein ehemaliger Befehlsempfänger, der sich selbst zum General gemacht hat und nun über die Überreste von Heinos Park herrscht wie ein Kriegsherr mit geliehener Macht.
Als Anne und ihre Gefährten in Buch III die verwüstete Insel erreichen, finden sie eine seltsame Parodie auf eine Räuberdiktatur – nur leicht theatralisch, mit Masken, Uniformen und Erklärungen des „politischen Willens“. Hubas Logik ist aus der Geschichte nur allzu vertraut: Dieses Land war einmal unseres, also wird es immer unseres sein. Er erhebt Anspruch auf den „Bauch des Wals“ – nicht weil er ihn gebaut hat, nicht weil er ihn versteht, sondern weil er den Gedanken nicht erträgt, dass etwas Schönes außerhalb seiner Kontrolle existieren könnte.
Sein Angriff ist brutal und beinahe erfolgreich, doch seine Selbstüberschätzung blendet ihn. Er unterschätzt die Entschlossenheit der Bewohner – und vor allem vergisst er Herrn Adler, einen ehemaligen Militärkommandanten, der weit fähiger ist, als Huba je ahnt. Die Gespenster erscheinen weder als Verbündete noch als Feinde, sondern als eine größere Macht als alle anderen. Und sie beenden das Spiel.
Doch im Moment seines Todes – in die Luft gehoben von etwas, das er nicht besiegen kann – erinnert sich Huba nicht an Ruhm und nicht an Eroberung, sondern an Licht. An eine kleine Erinnerung. Einen Jahrmarkt. An etwas, das er als Kind geliebt hat. In diesem letzten Augenblick sehen wir das Kind hinter dem Tyrannen, den verlorenen Jungen unter den Wildschweinhauern. Und man meint beinahe, ihn flüstern zu hören – „Rosebud.“
Es rettet ihn nicht. Aber es erklärt ihn.