Herr Klock
und Buh
Komik und Trauer im Duett – der eine gesprächig,
der andere für immer schweigsam, und zusammen –
die wunderbarsten Freunde der Welt.
Auf den ersten Blick wirken Herr Klock und Buh wie ein klassisches komisches Duo: der eine laut, theatralisch und verliebt in den Klang seiner eigenen Stimme; der andere vollkommen still, immer dabei, mit einem Blick voller Geheimnisse. Herr Klock ist stolz darauf, die großen Klassiker zu zitieren (meist eher schlecht als recht), während Buh kein einziges Wort sagt — und doch alles versteht. Und im Verlauf der Geschichte wird deutlich, dass sie zu den klügsten Begleitern gehören, die Anne sich wünschen kann. Mehr als einmal finden sie brillante Lösungen, wenn sonst niemand weiterweiß. Sie sind ein perfekt eingespieltes Team — seltsam, ja, aber niemals zu unterschätzen.
Herr Klock und Buh verkörpern eine andere Form von Weisheit — jene, die sich hinter Eigenwilligkeit verbirgt. Während andere mit Kraft oder Zielstrebigkeit führen, treten diese beiden aus dem Hintergrund hervor, lenken mit ihren Eigenheiten ab und sagen dann plötzlich etwas, das trifft. Sie sind zugleich Parodie auf die Mentorenfigur und ihr heimlicher Ersatz. Ihre Verbindung spiegelt auch die von Anne und Rucksäckchen: einer spricht zu viel, der andere gar nicht — und doch sind sie untrennbar.
– Komische Fassade = verbirgt tiefere, ernstere Absichten
– Übertriebenes Selbstbild = Ablenkung von Unsicherheit und Angst
– Fliegende Wesen = Freiheit und Unberechenbarkeit
– Unerwartete Weisheit = Fähigkeit, trotz des Chaos überraschende Einsichten zu bieten
– Gegenseitige Abhängigkeit = sich ergänzende Partnerschaft, in der jeder die Schwächen des anderen ausgleicht
Shimmer ye treetops!
Rustle ye beeches!
Sing out ye comrades!
Tremble ye leeches!
For deep in our forest,
barefoot and red,
comes Firecurl’s fury
to wake up the dead.
Fat Heino the fraudster
has fumbled his plot —
we’ll tie him in ribbons
and roast him on the spot!
So raise up your banners!
Let truth play its part!
She’s legend and lightning…
while he’s an old …
📘 Buch I
Herr Klock tritt zunächst als aufgeblasener Narr auf, mehr verliebt in seine Poesie als in den gesunden Menschenverstand. Seine Theatralik führt zu einem der ersten großen Missgeschicke der Geschichte — er verrät Annes Identität versehentlich an den Feind. Doch mit der Zeit zeigen sowohl er als auch Buh, was in ihnen steckt. Herr Klock wird nachdenklicher, sogar ein wenig verletzlich, während Buh in seinem Schweigen mutiger wird.
📗 Buch II
In Buch II gehört er zur größeren Gruppe der gefangenen Freunde und durchläuft keine nennenswerte Entwicklung.
📙 Buch III
In Buch III nehmen seine albernen Szenen einen dunkleren Ton an, als er die Rolle des Don Culotte de la Mangia annimmt — eine absurde Parodie auf einen Ritter, der schließlich seinem eigenen Spiegelbild gegenübertritt. Und doch führen Liebe und Freundschaft ihn zurück.
– Wohin gehen sie, wenn sie nicht auf der Seite stehen? Haben sie überhaupt ein Zuhause? Oder tauchen sie nur auf, wenn die Geschichte sie ruft?
– Manche Leser glauben, dass Boo mehr ist, als er zu sein scheint – dass sein Schweigen etwas Uraltes verbirgt.
– Und was Quirk betrifft, so geht das Gerücht um, dass er einst einem großen, längst vergessenen Orden angehörte. Die Wahrheit wird nie enthüllt. Und vielleicht ist genau das der springende Punkt.